Sparsames Duo

Die Investition in eine moderne Gas-Brennwertheizung und eine neue
Solaranlage hat sich für Daniel Barth, Geschäftsführer der Stadtwerke Merzig,
gelohnt.

Auf dem Hausdach der
Barths sind seit dem Sommer
ober- und unterhalb
der Fotovoltaik-Anlage
Solarkollektoren installiert.

„Unsere bestehende Solaranlage sowie der veraltete
Gaskessel, der fast 20 Jahre auf dem Buckel
hatte, waren einfach nicht mehr effizient“, erzählt
Daniel Barth, Geschäftsführer der Stadtwerke Merzig.
Die Reparaturen häuften sich, der Wirkungsgrad
des Niedertemperaturkessels verschlechterte
sich zunehmend. Darüber hinaus war die bestehende
Solaranlage nur für die Warmwasserbereitung
konzipiert und nicht zur Heizungsunterstützung. Für
Daniel Barth und seine Familie Grund genug, in eine
neue Gesamt-Anlage für ihr Einfamilienhaus, Baujahr
1996, zu investieren.

Beste Energieeffizienz

Mit der Umrüstung beauftragten die Barths das
Merziger Unternehmen SE-System GmbH & Co KG.
„Wir waren nicht nur vom Preis-Leistungsverhältnis
überzeugt, sondern auch von dem in sich stimmigen
Gesamtkonzept“, sagt Daniel Barth. „Außerdem haben
wir uns ganz bewusst für ein Unternehmen vor
Ort entschieden – das inzwischen der einzig verbliebene
Kollektorhersteller im Saarland ist.“

Bereits nach dem ersten Gespräch mit der SE-System
GmbH & Co KG war klar: Bei den Barths sollte eine
modulierende Gas-Brennwertheizung in Kombination
mit einer heizungsunterstützenden Solarthermie-Anlage eingebaut werden. Die Baumaßnahmen
fanden im Sommer statt und waren nach rund einer
Woche abgeschlossen. Von den Vorteilen der neuen
Anlage profitiert die vierköpfige Familie inzwischen
jeden Tag aufs Neue.

Optimal aufeinander abgestimmt

Bringt die Sonne genügend Leistung, wird
kein Gas verbraucht. Wird eine Zuheizung benötigt,
passt sich die Heizung an die vorhandene
Solarwärme an und heizt nur die fehlende Menge
hinzu. Gesteuert wird die Gesamtanlage mit einer
Technik, die das Zusammenspiel von Heizung
und Solaranlage automatisch regelt. „Unser Gasverbrauch
ist enorm gesunken“, freut sich Daniel Barth.
„Wir warten jetzt erst einmal den Winter ab, ich
gehe aber davon aus, dass die neue Anlage wesentlich
weniger Energie verbrauchen wird als die alte.“